Freitag, 13. März 2020

Kleine Gedanken zwischendurch

Es ist derzeit ein bisschen schwierig. Ich wollte in der Zwischenzeit eigentlich schon neue Artikel verfassen, aber irgendwie habe ich keinen guten Mittelweg gefunden. Ein rein theoretischer Beitrag zum Thema Vorbereitung schwirrte mir im Kopf herum, denn - seien wir mal ehrlich - Vorbereitung ist richtig sexy.

Ihr wisst nicht, was ich meine? Gebt euch mal das hier:



So kann man doch anfangen, zu kochen *-* Rrrrrrr.

... Aber damit allein ist es schwierig, Platz zu füllen. Mein Aufruf: Erst schnippeln, dann brutzeln! Niemand dankt euch, wenn ihr einen Nervenzusammenbruch erleidet, weil ihr erst die Pfanne auf die Platte gesetzt und den Herd angeschmissen habt und dann merkt, dass Zwiebelschneiden Zeit kostet.

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In anderen Nachrichten: Ich liebe es, beim Kochen hogwild zu gehen. Schweinswild? Naja, was ich meine: Ich habe zwar beim Kochen einen klaren Plan, was ich am Ende auf dem Tisch stehen haben will, aber ich ertappe mich beim Zubereiten oft dabei, wie ich nachschaue, was denn alles noch da ist und was man noch in den Topf werfen könnte.

Auf diese Art und Weise ist vorgestern ein Mac'n'Chili-Cheese entstanden, dass die Götter nicht hätten besser erfinden können. Wenn ihr glaubt, dass sich eine Sache geschmacklich in einer anderen gut machen könnte, zögert nicht, es auszuprobieren! (Außer, ihr kocht für andere Leute. Je nachdem, wie gern ihr sie habt, wollt ihr mit solchen Experimenten doch vorsichtig sein. Oder auch nicht! Inspiration, Baby!)

Eine Sache, die z.B. nicht verbreitet genug ist, sind Bananen in Curry. Die allermeisten wissen doch vermutlich, wie heiße Banane schmeckt, weil gebackene Banane unumstritten* das beste Dessert beim Asiaten ist. Heiße Bananen sind der Shit, wie junge Leute wie ich zu sagen pflegen. Hoho! Und mit dem Standard-Currygewürz gehen sie eine derartige Geschmacksfusion ein, dass man am liebsten die Badehose anziehen und darin baden gehen würde.

Macht das lieber nicht. Heiße Bananen sind sehr heiß!

Und wo wir bei Bananen sind (und damit schließe ich dieses Geschreibsel ohne roten Faden, ich schwör's!): Bananenmilch ist eine super Sache. Damit verwertet man am besten ungeliebte Bananen, die auf dem Wohnzimmertisch langsam vor sich hinschwärzen - denn das sind auch die süßesten. Einfach aufmachen, in grobe Stückchen brechen/manschen, und mit Milch oder Milchersatz in den Mixer. Pronto! Besonders fies ist es, zu der Mischung Eis hinzuzufügen. Oder (oder und) Kakaopulver reinzumachen *-*



Ich habe vorhin die Bananovomaltine erfunden. Sie werden mich dafür als Hexe auf dem Scheiterhaufen verbrennen, aber das war es wert.

So, jetzt halte ich endlich mal die Klappe : ) Bis zum nächsten Mal!


* legt euch nicht mit mir an!

Dienstag, 25. Februar 2020

Chinakohl-Eintopf


Ein seltenes Exemplar des Chinakohl-Eintopfs mit Aubergine und einer Mischung aus Zoo- und Fadennudeln.



Und wir steigen direkt mit einem Rezept ein! Was, wo, wie? Das ist kein Drill!

Wenn Kohldampf sich mit dem verführerischen Duft von Kokos vereint, ist der Hunger schnell da. Zum Glück braucht dieses Rezept nicht lange und kann schon in 25 Minuten auf dem Tisch stehen.


Zutaten für 2 Personen

  • ca. 500g Chinakohl, gerne mehr
  • ca. 1L kochendes Wasser
  • eine Dose Kokosmilch
  • eine beliebige Menge Nudeln, am liebsten Fadennudeln
  • Salz und Pfeffer
  • optional: Gemüsebrühe

Zubereitung 🍳

Hierbei handelt es sich um das Grundrezept. Ich halte es so simpel wie möglich und zeige danach auf, was man alles für Tuning-Optionen hat.

Zunächst muss man den Chinakohl waschen, putzen und in Stücke bzw. Streifen schneiden (sagen wir 1 bis 2cm breit? Ich finde mein Geodreieck gerade nicht).

Wenn man damit fertig ist, nehme man einen großen Topf zur Hand und koche ca. einen Liter Wasser. In das kochende Wasser kommt dann der Chinakohl, Salz und Pfeffer, und wenn man mag auch Gemüsebrühe.

Der Chinakohl braucht wirklich nicht lang, nach fünf bis zehn Minuten dürfte er schon fertig sein. Wenn dieser Punkt erreicht ist, gebe man die Nudeln hinzu. Ich benutze Fadennudeln, weil sie kurz und damit leichter zu essen sind. Falls das Wasser den Inhalt des Topfs nicht mehr bedeckt, mehr hinzugeben.

Und wenn die Nudeln durch sind - was maximal fünf Minuten braucht - kippe man eine Dose Kokosmilch darüber und genieße den Geruch in der Küche.

Abschmecken ist wichtig! Ist es zu fad, gebe man mehr Salz und Gewürze hinzu.

Und voilà! Chinakohl-Eintopf!


Anmerkungen 📃

Mengenangaben sind wichtig, aber schwierig. Insbesondere bei Chinakohl, weil er wahnsinnig in sich zusammensackt, ähnlich wie Aubergine oder Champignons in der Pfanne. Man kann auch ein Kilo Chinakohl nehmen, dann bleibt eben etwas übrig, was aber nicht schlimm ist, denn am zweiten Tag ist der Eintopf auch noch übel lecker. Einfach beim Erhitzen etwas Flüssigkeit hinzugeben, diese Nudeln saugen wie sonstwas :-)

Wo wir bei Nudeln sind, von ihnen hängt die Sättigung maßgeblich ab, denn Chinakohl an sich ist hauptsächlich Wasser. Daher soll jeder das handhaben, wie er es braucht. Und die Nudeln saugen sich echt drastisch voll, auch wenn der Eintopf nicht mehr kocht! Bei uns bleibt kaum noch etwas von der Flüssigkeit übrig.

Ach, und man kann natürlich auch weniger als eine Dose Kokosmilch verwenden. Aber ich betone gerne, dass Fett ein Geschmacksträger ist, und dass mehr in diesem Fall mehr ist <3

Pimp your Kohleintopf! 🕶

  • Zwiebeln und Knoblauch sind immer eine gute Würzgrundlage. Einfach beides zusammen in etwas Öl anbraten und dann den Liter kochendes Wasser und den Chinakohl drüber!
  • Welches Öl passt hier perfekt? Natürlich Kokosöl. (Mjam)
  • Wer es gerne vegan möchte, der tauscht die Fadennudeln (die sind mit Ei!) gegen eine eilose Variante.
  • Wer es gerne fleischig möchte, der möge das tun. Letztens haben wir Speck und einen zerkleinerten Apfel mit den Zwiebeln angebraten und uns dann an den Rest des Rezepts gehalten. Der Eintopf war süßlich-würzig, das kam wirklich gut :-)
  • Ich bin ein Freund von Sojasauce! Die passt hier auch gut rein.
  • Gemüse und Zeuch! Paprika, Aubergine, Mais, Champignons, Karotten... es gibt so viele gute Möglichkeiten. Auch eine tolle Möglichkeit zur Restevernichtung.

Falls ihr den Eintopf nachkocht, schickt mir doch ein Bild davon oder schreibt, wie es war. Für Vorschläge bin ich auch immer offen :-)

Und das war's mit dem ersten Rezept. Der nächste Blogeintrag ist vielleicht keins, sondern eine kulinarische Abhandlung zu einem bestimmten Thema. Muaha. Bis denni!


Willkommen in der wundersam-seltsamen Küche

Hallo, liebe Pfannenschwinger, Töpfeklopfer und all jene, die es noch werden wollen! Willkommen in der Welt der (teils zweifelhaften) Genüsse.

Ich heiße Anna, bin 30 Jahre alt und weiß alles über das Kochen - und dieses geheime Wissen werde ich euch in diesem Blog vermitteln.

[Ironie aus]

Natürlich weiß ich nicht alles über das Kochen. Derzeit bin ich an einem sehr okay-en Punkt in meiner Hobbykochkarriere angekommen, wo ich ohne gelernt zu haben, wie man eine Weißweinsauce macht, errate, wie man eine machen kann und etwas Genießbares, gar sehr Leckeres dabei herauskommt. Und da Wissen ansteckend ist, würde ich es sehr gerne mit jedem teilen, der gewillt ist, meinen Blog zu lesen und über tausende von Kommas zu hüpfen.

Wer sich jetzt allerdings fragt, was es denn mit "wundersam-seltsam" auf sich hat, den weise ich gerne auf mein kürzliches Experiment einer blauen Bechamel-Sauce hin (lecker und ansehnlich!), und generell bin ich nicht abgeneigt, alles zusammenzuwerfen, das in meinem Kopf irgendwie zusammenpassen könnte.

Wie dem auch sei. Geplant sind erstmal die Basics und ein paar von meinen Lieblingsrezepten :-) 

Anmerkungen, Lob und Kritik, auch Vorschläge, nehme ich hier gerne entgegen, oder per Zwitscher. Wir sehen uns!